14.02.11 20:37 Alter: 8 yrs

Warum PID ethisch und rechtlich abzulehnen ist

VON: NACHRICHTENAGENTUR IDEA

Berlin: Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist aus ethischen und rechtlichen Gründen nicht zu billigen. Zu diesem Ergebnis kommt einer der führenden evangelischen Medizinethiker, der Theologieprofessor Ulrich Eibach (Bonn), in einer Stellungnahme für die EvangelischeNachrichtenagentur idea. Bei der PID werden künstlich befruchtete Eizellen vor dem Einpflanzen in den Mutterleib auf mögliche genetische Defekte untersucht und gegebenenfalls vernichtet. Laut Eibach führt dies zur Selektion. PID sei damit eine Form der „aktiven Tötung bzw. Sterbehilfe“. Es werde die Geburt von Menschen verhindert, die genetische Dispositionen für Krankheiten tragen. Damit maße sich der Mensch die Entscheidung darüber an, welches Leben lebenswert sei und welches nicht. Werde die PID rechtlich erlaubt, „so werden zugleich Lebensunwerturteile und darauf basierende Tötungshandlungen gebilligt“, so Eibach. Die befruchtete Eizelle sei kein biologisches „Etwas“, sondern menschliches Leben und stehe unter dem Schutz der Menschenwürde.

idea e.V. Evangelische Nachrichtenagentur Pressedienst vom 9. Februar 2011 Nr. 40 (

09.02.2011/15:50)


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