09.05.11 18:38 Alter: 7 yrs

Fast jeden Tag werden Christen verfolgt

VON: NACHRICHTENAGENTUR IDEA

Neu Delhi: In Indien vergeht kaum ein Tag, an dem Christen nicht wegen ihres Glaubens beschimpft, Pastoren verprügelt oder Kirchen angegriffen werden. Auch wenn Religionsfreiheit in der Verfassung verankert ist, wird die Minderheit seit Jahren von gewalttätigen Hindu-Extremisten bedroht. Sieben der 28 indischen Bundesstaaten beschneiden die Glaubensfreiheit durch „Antibekehrungsgesetze“. Darauf macht das Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) aufmerksam, das sich für verfolgte Christen einsetzt. Verstöße gegen diese Gesetze können mit bis zu zwei Jahren Haft und/oder einer Geldbuße von umgerechnet 338 Euro bestraft werden. Allerdings gilt dies nur für Personen, die vom Hinduismus zu einer anderen Religion wechseln. Wer zum Hinduismus übertritt, bleibt von einer möglichen Bestrafung unberührt. Von den 1,2 Milliarden Einwohnern sind 82 Prozent Hindus, zwölf Prozent Muslime und drei Prozent Christen.

 

idea e.V. Evangelische Nachrichtenagentur Pressedienst vom 7. April 2011 Nr. 97 (idea/07.04.2011)

 


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